Das Bild zeigt das Gymnasium Wermelskirchen von oben und die Gebäudeteile A,B,C und D

Unser Schulgebäude

Unsere Schule ist in insgesamt vier Gebäudekomplexe eingeteilt und kann auf eine lange Geschichte zurückblicken: 1910 wurde der Gebäudeteil C feierlich eingeweiht, es folgten 1957 das jetzige Altbaugebäude des Teils D, 1976 A und schließlich 2002 unser modernster Gebäudeteil B, bei Insidern wegen der organischen Form auch „Banane“ genannt.

Anlässlich der 150-Jahrfeier haben Schülerinnen und Schüler unser Gebäude aus verschiedenen Perspektiven gemalt:

Schulgestaltung

Kunst am SGW zeigt sich nicht nur im Unterricht, sondern prägt auch unser Schulgebäude. Wandbilder und Installationen machen Kreativität sichtbar und tragen zur lebendigen Atmosphäre bei. So entsteht ein freundliches und einladendes Umfeld, in dem man sich wohlfühlt.

Schulgestaltung am Gebäudeteil A

PZ Logo, Leitbild und Länder

Treppenhaus

PZ Lehrerportraits, Schulgeschichte und Pusteblume

Flur UG

Schulgestaltung am Gebäudeteil B

Flur OG

Flur UG

Schulgestaltung am Gebäudeteil D

Physik- und Biologieflur

Geschichte unseres Schulgebäudes

Unser Gebäude 15

1867 übernahm die Stadt Wermelskirchen die Trägerschaft für die damalige Rektoratsschule. Dieses Datum gilt als Gründungsdatum unserer Schule. Die Zahl der Schüler stieg von 36 auf 130 an, und so begannen 1909 die Bauarbeiten am Gebäudeteil A in der Stockhauser Straße, in dem auch heute noch Unterricht stattfindet.

Das Bild zeigt die Schule im Jahr 1867

1859 gründeten mehrere Wermelskirchener Bürger eine private höhere Bürgerschule. Die erste Klasse bestand aus 25 Knaben und 3 Mädchen. Der Standort dieser so genannten Rektoratsschule wechselte mehrmals innerhalb Wermelskirchens (großes Bild: Schulgebäude in der Eich, kleines Bild rechts oben: in der Schulgasse, rechts unten: Schulklasse 1906). Am 31.12.1867 übernahm die Stadt die Trägerschaft für die Rektoratsschule. Dieses Datum gilt als Gründungsdatum unserer Schule.

Das Bild zeigt die Schule im Jahr 1910

Unter dem Schulleiter Wilhelm Idel stieg die Zahl der Schüler von 36 auf 130 an, und so begannen 1909 die Bauarbeiten am Gebäude in der Stockhauser Straße, in dem auch heute noch Unterricht stattfindet. Die feierliche Einweihung des neuen Rektoratsschulhauses fand 1910 statt (Bilder rechts: damaliger Neubau und dessen erstes Lehrerkollegium). 1918 erfolgte der Ausbau zu einer sechsklassigen Realanstalt (großes Bild). Bild oben links: obere Dhünner Straße mit Gymnasium.

Das Bild zeigt die Schule im Jahr 1932

Ab 1933 folgten Jahre der nationalsozialistischen Indoktrination, infolge derer der Schulleiter Dr.Dr. Günther wegen seiner Mitgliedschaft in der SPD entlassen und die Schule 1937 in die „Horst-Wessel-Oberschule“ umbenannt wurde. Der Schulgarten (Bild oben) umfasste1939 ein Gebiet von 1500 Quadratmetern. Schüler bewirtschaften den Nutz- und Kartoffelgarten mit einem Staudenbeet und zwei kleinen Teichen. Großes Bild: 1944 wurde Wermelskirchen zur Lazarettstadt erklärt, und somit das Schulgebäude zum Krankenhaus umfunktioniert. Die abgestellten Sanitätsfahrzeige sind umgeben von einem Erdwall, der als Splitterschutz diente.

Das Bild zeigt die Schule im Jahr 1955

Nach dem Ende des Krieges wurde die Schule im Oktober 1945 wieder eröffnet. Verordnete Schulspeisung wegen Unterernährung und fehlende Heiz- und Transportmittel prägten die Nachkriegsjahre. Wegen steigender Schülerzahlen (1951 besuchten 321 Schüler die Wermelskirchener Oberschule) und dem geplanten Ausbau zur Vollanstalt wurde das ursprüngliche Schulgebäude 1955 um einen ersten Anbau vergrößert.

Das Bild zeigt die Schule im Jahr 1959

Der zweite Anbau erfolgte vier Jahre danach und wurde 1959 eingeweiht. Er war aufgrund des 1957 genehmigten Ausbaus zur Vollanstalt notwendig geworden. Im Jahr der Genehmigung wurde erstmalig eine Obersekunda (Klasse 11) am Gymnasium Wermelskirchen eingerichtet.

Das Bild zeigt die Schule im Jahr 1976

Die Sporthalle wurde 1969 eingeweiht. Die stetig steigenden Schülerzahlen machten einen großen Erweiterungsbau des Gymnasiums notwendig. Waren es 1965 noch 541 Schüler, betrug deren Anzahl 1980, fünf Jahre nach der Errichtung des Erweiterungsbaus, 1194. Die Eröffnung des Neubaus von 1976 fiel mit der Einführung der reformierten Oberstufe zusammen.

Das Bild zeigt den gebogenen Gebäudeteil der Schule

Die Bauarbeiten für die vorerst letzten zwei Anbauten, wegen ihrer organischen Formen und der Nähe zur Natur „Banane“ und „Gurke“ genannt, begannen 1997. Seit 2002 beherbergen verschiedene Klassenräume, einen Großteil der Naturwissenschaften und die Wohnung des Hausmeisters. 2004 wurde die Cafeteria mit einem Anbau erweitert, sodass sie seitdem auch als Mensa dienen kann.